Über Public Affairs Drucken E-Mail

Public Affairs: Mobilising action for Fair Trade Public Procurement ist ein 3-Jähriges Projekt geleitet von European Fair Trade Association (EFTA). Die anderen Mitglieder des Projekts sind CTM-altromercato in Italien, IDEAS in Spanien, Oxfam-Wereldwinkels in Belgien und ICLEI: Local Governments for Sustainability Brüsseler Büro. Das Public Affairs Projekt, kofinanziert von der Europäischen Union, hat im Dezember 2007 gestartet und ist eine Vortsetzung das vorherige Procura Projekt, das ebenso von EFTA geleitet wurde.
Für weitere Informationen über das Public Affairs Projekt klicken Sie bitte hier.

Warum das öffentliche Beschaffungswesen?
Öffentlichen Behörden sind großen Verbraucher und der öffentlichen Beschaffung entfallen derzeit rund 16% des EU-Bruttoinlandsprodukts (BIP). Diese Kaufkraft ist eine gute Gelegenheit, die Verkäufe von Fair Trade Produkte zu steigern, und ist eine hervorragende Möglichkeit für Behörden ein Vorbild zu sein und ihre Unterstützung für den Fairen Handel zu zeigen.
Das Public Affairs Projekt wollen den Kenntnisstand über Fair Trade Öffentliche Beschaffung verbessern gegenüber den europäischen, nationalen und regionalen Behörden. Das Projekt bemüht sich auch darum, andere Akteure in FTÖB Aufmerksamkeit zu geben.

Aktivitäten und Ergebnisse
• Das Europäische Observatorium für Fair Trade Öffentliche Beschaffung wurde im Rahmen des Public Affairs Projekts festgelegt. Das Observatorium analysiert kontinuierlich Gesetze über das öffentliche Beschaffungswesen, verbreitet Studien zu diesem Thema und stellt „Best Practices“ und Fallstudien Online zur Verfügung.
• Forschung und Studien über Fair Trade-Kriterien in öffentliche Ausschreibungsunterlagen werden während des gesamten Projekts durchgeführt.
• Eine Datenbank mit Fair Trade öffentlichen Ausschreibungsunterlagen, „Good Practices“ und Fallstudien erstellt werden.
• Relevante Gesetze und Richtlinien werden überprüft und freigegeben.
• Ausbildung und Workshops für Behörden, die Hotel-, Catering- und Restaurantsektor und Fair Trade Organisationen finden während der drei Jahren statt.
• Unterricht in Schulen wird angeboten.
• Seminare und Konferenzen finden in Italien, Spanien und anderen europäischen Städte statt.
• Newsletter werden zweimal im Jahr verschickt.
• In September 2010 wird ein europäisches Modell auf FTÖB veröffentlicht, dass Beschaffung in einen fairen Art und Weise zeigt. Öffentliche Behörden bekommen dadurch Ratschschläge wie Fair Trade-Kriterien in die Ausschreibungsunterlagen inkludiert werden können.

Partner

EFTA
EFTA (European Fair Trade Association) ist ein Zusammenschluss von elf Fair Trade-Importeuren in neun europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Spanien, Schweiz und das Vereinigtes Königreich). EFTA wurde im Jahr 1987 informell von einigen der ältesten und größten Fair Trade-Importeure gegründet. Der Verein gewann formalen Status im Jahr 1990. EFTAs Hauptbüro liegt in den Niederlanden.
EFTA unterstützt die Mitgliedsorganisationen und ermutigt sie zum Kooperation und Koordination, dass den Informationsaustausch erleichtert und gemeinsame Projekte fördert. Diese Arbeit ist geleistet beim Sitzungen der Mitglieder (über Lebensmittel, Handwerk, Marketing, Management) und durch Austausch von Informationen. EFTA hat auch einen Datenbank, genannt „Fairdata“, von Lieferanten zusammengestellt, die Details über Lieferanten und deren Produkte enthält.

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CTM-Altromercato
CTM-Altromercato ist ein Konsortium von 130 gemeinnützige Organisationen verteilt über ganz Italien, die für Entwicklung und Förderung von Fair Trade arbeiten. CTM ist die wichtigste Fair Trade Organisation in Italien und der zweitgrößte der Welt, in Bezug auf große und Umsatz.
CTM fördert kontinuierlich Forschung und Informationsaustausch mit ihren südlichen Partnern durch die Veröffentlichung von informativen und ausführlichen Unterlagen, Kampagnen und Veranstaltungen.
Die Mitglieder des Konsortiums sind Genossenschaften, Vereinen und Gruppen von Freiwilligen, die rund 350 Weltläden in Italien managen, und Aktivitäten zu Entwicklung von Fair Trade organisieren.

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IDEAS
IDEAS ist ein spanischer Fair Trade- and Alternativökonomieorganisation, die das Aufbau von einem gerechteren und nachhaltigeren Welt unterstützt – ein Welt mit nationalen und internationalen Aktivitäten in Fair Trade, einer solidarischen Ökonomie und einem verantwortungsbewussten Konsum. Die Organisation stammt aus dem Jahr 1989, aber IDEAS heutige Struktur ist das Ergebnis eines Umstrukturierungsprozesses in 1997. IDEAS ist die erste spanische Organisation, die Fair Trade-Aktivitäten mit Organisationen aus dem Süden (Afrika, Lateinamerika und Asien) durch Kooperationsprojekte, technische Unterstützung, Import, Distribution und Verkauf von Kunsthandwerk und Lebensmitteln entwickelt.
IDEAS Hauptbüro liegt in Cordoba, Spanien, und verfügt auch über Büros in Madrid und Extremadura.

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Oxfam-Wereldwinkels
Oxfam-Wereldwinkels wurde 1971 gegründet und verkauft Fair Trade Lebensmittel und Handwerk aus Entwicklungsländern. Oxfam-Wereldwinkels ist auch sehr aktiv in pädagogischen und politischen Aktivitäten. Die Organisation besteht aus 206 lokalen "Weltläden" in der flämischen und der Brüsseler Region Belgiens, die meist von freiwilligen Mitarbeitern betreut werden.
Seit 2002 verkauft Oxfam-Wereldwinkels Fair Trade-Produkte auch über andere Kanäle, z.B. Supermärkte, und erzielt so eine höhere Umsatz, die eine direkte Auswirkung auf das Einkommen der Produzenten in den Entwicklungsländern hat. OXFAM FAIRTRADE ist der kommerzielle Zweig der Oxfam-Wereldwinkels, unter denen die Waren an den Einzelhandel verkauft werden. OXFAM FAIRTRADE ist verantwortlich für den Import, Vertrieb und Verkauf von Fair Trade-Produkte. Oxfam-Wereldwinkels die Fair Trade-Bewegung vertritt dagegen die Verantwortung für die politischen und pädagogischen Aktivitäten.

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ICLEI
ICLEI-Local Governments for Sustainability ist eine internationale Vereinigung von lokalen Regierungen und nationalen und regionalen Organisationen, die ein Engagement für nachhaltige Entwicklung haben.
Mehr als 800 Städte, Gemeinden, Landkreise und Vereinigungen tragen für die weltweit wachsende Mitgliedschaft der ICLEI bei. ICLEI arbeitet mit hunderten von lokalen Regierungen durch internationalen Kampagnen und Programmen. Die Themen von ICLEIs weltumspannende Arbeit sind direkt abgeleitet von der „Local Action 21 Mandate“.
ICLEI wurde 1990 als der Internationale Rat für kommunale Umweltinitiativen gegründet, als mehr als 200 Kommunen aus 43 Ländern auf die Eröffnungskonferenz dem World Congress of Local Governments for a Sustainable Future bei den Vereinten Nationen in New York einberufen.

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